Anerkennung für Gast- und Pflegefamilien

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Informativer Besuch in Hörstel. v.l.n.r. Werner Janning, Franzis Ruwe, Tilmann Fuchs, Doris Gremplinski, Heike Cizelsky, Roswitha Reckels, Ina Lohmann und Reinhard Brüning

Das KompetenzZentrum der „Evangelischen Jugendhilfe Münsterland“ für Gast- und Pflegefamilien in Hörstel war jetzt Tagungsort des Arbeitskreises Jugendhilfe der CDU-Kreistagsfraktion. Doris Gremplinski, Vorsitzende Jugendhilfeausschuss, setzte damit auch ein wichtiges Zeichen für die Anerkennung der Arbeit aller Beteiligten. Ina Lohmann, Leitung, nahm sich für den Rundgang Zeit, insbesondere aber standen die Information über Gast- und Pflegefamilien im Vordergrund.

 

Wenn Kinder und Jugendliche aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihren Herkunftsfamilien bleiben können, ist das Jugendamt gefragt. Gast - und Pflegefamilien bieten ein neues Zuhause, Fürsorge, Zuverlässigkeit, Geborgenheit und Verständnis.

Vernachlässigung, Verwahrlosungstendenzen, Ängste und Probleme in sozialen Beziehungen, seelische Störungen, die Ursachen sind vielfältig. Im JuMeGa - Projekt der „Evangelischen Jugendhilfe“ ist die intensive Betreuung der meist Jugendlichen und ihrer Gastfamilien während der gesamten Dauer des Betreuungsverhältnisses gesichert. „Mit unserem Team leisten wir Beratung und Begleitung und betreuen alle Beteiligten“, so Ina Lohmann. „Die Alltagskompetenz der Gastfamilien verbindet sich mit der Fachkompetenz des Teams, eine gelungene Kombination für eine gute Zukunft der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen.“ Das gilt ebenso für das Kompetenzteam für die Kinder in den Pflegefamilien. Für alle selbstverständlich ist die Zusammenarbeit mit dem Herkunftssystem. Beide Teams arbeiten in der Krankenhausstraße in Hörstel, mit dem Ziel einer engen Kooperation, um den individuellen und vielfältigen Anfragen der Jugendämter breit, kompetent und ideenreich begegnen zu können.

Tilmann Fuchs, Sozialdezernent Kreis Steinfurt, und Jugendamtsleiterin Roswitha Reckels betonten die Wichtigkeit dieses Hilfsangebotes in der Jugendhilfe. „Normalität und Geborgenheit als Grundlage für weitere Maßnahmen und Perspektiven für die Zukunft der Kinder schaffen, ist das Ziel und die Basis für ergänzende Maßnahmen“.

„Wir haben einen großen Respekt und eine hohe Achtung vor der Arbeit der Gast- und Pflegefamilien“, betonte Doris Gremplinski für den CDU-Arbeitskreis. „Diese jungen Menschen haben schwierige und schädigende Lebenswege hinter sich und sie brauchen eine spezielle Fürsorge und Betreuung. Hier wird praktische Lebenshilfe mit großer Fachlichkeit und Lebenserfahrung geleistet“. Durch regelmäßige Hausbesuche und Gespräche steht das JuMeGa® -Team den Gastfamilien beratend und unterstützend zur Seite. Alle Beteiligten tragen ihren Anteil am Ziel, Potenziale zu entfalten und Mut für eine gute Zukunft zu finden.

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