Münsterland hat gute Perspektiven: Starker Mix aus Wirtschaft und Landwirtschaft

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(Joachim Brendel, IHK; Christoph Kösters, Vorsitzender der MIT Greven; Ministerin Christina Schulze Föcking; Felix Fiege, Vorstand Fiege Stiftung & Co. KG; Elke Steimann, MIT Greven u.  stellv. MIT Kreisvorsitzende)

(Joachim Brendel, IHK; Christoph Kösters, Vorsitzender der MIT Greven; Ministerin Christina Schulze Föcking; Felix Fiege, Vorstand Fiege Stiftung & Co. KG; Elke Steimann, MIT Greven und stellv. MIT Kreisvorsitzende)

 

13. Grevener MittelstandsForum

„Knapp 47 Mio. Bürger leben in Deutschland in „ländlichen Räumen“ wie dem Münsterland“, überraschte Christina Schulze Föcking, NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, die Zuhörer auf dem 13. Grevener Mittelstandsforum der MIT Greven am FMO. Die ländlichen Räume in NRW, besonders das Münsterland, seien vielfältig und stark, Regionen wie das Münsterland wiesen eine starke Mischung aus Landwirtschaft und Wirtschaft auf. Tatsächlich, so die Ministerin und Joachim Brendel,  Geschäftsführer der IHK Nord Westfalen zu Münster, hätten in der Vergangenheit falsche politische Rahmenbedingungen und Signale Wirtschaft und Landwirtschaft in „Scheinkonflikte“ gebracht, etwa beim Thema „Flächenausgleich“ für den Straßenbau. Christina Schulze Föcking will den ökologischen Ausgleich für Flächenverbrauch in NRW neu ordnen, etwa durch innovative und integrative Ansätze bei der Kompensierung. Zu den weiteren Herausforderungen zähle die Schaffung zukunftsfester und hoch leistungsfähiger Digitaler Infrastrukturen. 

Felix Fiege, Vorstand der Fiege Stiftung & Co. KG, hob die aktuelle und zukünftige Bedeutung und Dynamik digitaler Geschäftsprozesse wie E-Commerce und die dortigen Potentiale für die Logistik hervor. Insgesamt sei der Standort Münsterland / Greven gut für einen Logistiker. Neben der steten Vorhaltung leistungsfähiger digitaler und physischer Infrastrukturen sei ein ausreichendes Arbeitskräfteangebot die zentrale Herausforderung. Noch sei dies zwar bei Erweiterungsinvestitionen wie aktuell am Standort Greven-Reckenfeld gegeben, aber in Zukunft könne es schwieriger werden.

Prof. Dr. Rainer SchwarzGeschäftsführer der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, als Gastgeber des Forums berichtete von guten Entwicklungen in 2017 insbesondere im Touristikbereich (plus 40% Fluggäste allein im Monat August) und von Erweiterungen im Winter-Flugplan etwa zum Drehkreuz München. 

Die Perspektiven für das Münsterland seien sowohl konjunkturell als auch strukturell gut, waren sich Christina Schulze Föcking, Felix Fiege und Joachim Brendel einig. Die bisherigen Erfolgsfaktoren des Münsterlands seien seine mittelständische Vielfalt in allen Wirtschaftsbereichen, die Innovationsfreudigkeit der Unternehmen, die Kombination aus Landwirtschaft, Wirtschaft und die schöne Natur. Mit diesen Faktoren und seinen Menschen, so Joachim Brendel, sei das Münsterland auch in Zeiten der Digitalisierung, der globalen E-Commerce-Ströme und der internationalen Trends zur Urbanisierung gut aufgestellt

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