Medizinstipendium als Baustein für eine ausreichende Ärzteversorgung

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Franziska Ruwe
Franziska Ruwe

Kreis Steinfurt. –  Ein Medizinstipendium soll den Kreis Steinfurt und seine Kommunen für junge Nachwuchsärzte bekannt und attraktiv machen – ein entsprechender Beschlussvorschlag über die Richtlinien der Studienbeihilfe ist jetzt Thema in der nächsten (Mittwoch, 29.11.) Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Soziales, Integration und Bevölkerungsschutz. Die Idee des Stipendiums für angehende Mediziner geht zurück auf eine Veranstaltung der CDU-Kreistagsfraktion zum Thema Hausarztmangel vor einigen Monaten, seitdem hat der CDU-Arbeitskreis unter der Leitung von Franziska Ruwe das Thema weiter vorangetrieben: „Wir glauben, dass wir als Kreis Steinfurt mit diesem Stipendium helfen können, dem drohenden Haus- und Facharztmangel entgegenzusteuern und Nachwuchsärzte an die Region zu binden. Unser Kreis wäre mit einem solchen Programm derzeit Vorreiter im Münsterland und könnte sich im Wettbewerb um Nachwuchskräfte deutlich positionieren“, so Ruwe. Der Kreis müsse jetzt handeln und Geld in die Hand nehmen, um die medizinische Versorgung langfristig sicherzustellen.

 

Laut Beschlussvorschlag soll die Beihilfe des Kreises mit Beginn des dritten Studienjahres für einen Zeitraum von vier Jahren gewährt werden. Im Gegenzug verpflichten sich die Stipendiaten, für einige Jahre im Kreisgebiet medizinisch tätig zu sein. Das Stipendium soll zunächst bis auf weiteres und ohne zeitliche Begrenzung ausgelobt werden. Nach zwei Jahren wäre allerdings eine Zwischenbilanz denkbar, wie das Programm angenommen wird, verbunden mit einer möglichen neuen Entscheidung hinsichtlich der Fortsetzung. Aufwendungen für den Start des Programms wurden bereits im Entwurf des Kreishaushaltes 2018 eingestellt.

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