Das Ziel - 0,0 Promille von Beginn an - Folgeschäden für das Kind vermeiden

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„In der Schwangerschaft gibt einen keinen risikofreien Genuss von Alkohol. Nur 0,0 Promille bewahren das Kind vor der möglichen Diagnose „Fetales Alkoholsyndrom (FAS) “. Das ist die schwerste Form der Schädigung eines Ungeboren durch Alkohol, dies gilt es mit allem Einsatz zu verhindern,“ ist sich  die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreises, Doris Gremplinski, sicher, mit dem CDU-Antrag auf eine breit angelegte Aufklärungskampagne des Kreises auf dem richtigen Weg zu sein.

 

Beim Besuch des CDU-Arbeitskreises beim Diakonischen Beratungszentrum Lengerich, hatten Friedrich Thoss und Diakoniegeschäftsführer Stefan Zimmermann auf die zunehmende Zahl betroffener und ratsuchender Familien hingewiesen. In vielen anderen Kontakten mit Betroffenen, Pflegefamilien, Schulen und Beratungsstellen, war FAS und die schwerwiegenden, lebensbestimmenden Konsequenzen für die Betroffenen ein wichtiges Thema in 2018.

„Wir haben das Thema in den Mittelpunkt genommen, Gisela Köster konnte eine Fachausstellung über configium e.V. reservieren, Jugendamt und Gesundheitsamt werden mit  Fachveranstaltungen und ergänzenden Maßnahmen die Aufklärungskampagne im nächsten Jahr starten“.

Einig waren sich die Initiatoren, dass angesichts einer vermeidbaren, lebenslangen Schädigung und großem Leid für die Familien ein hohes Maß an Öffentlichkeitsarbeit erforderlich ist, Verhaltensänderungen nachhaltig erzielt werden können und die steigende Zahl von betroffenen Kindern gestoppt werden muss.

 „Es gibt für Schwangere keine unbedenkliche Trinkmenge und keine Schwangerschaftsphase, in der Alkoholkonsum unbedenklich ist. Aufklärung, Information und Sensibilisierung ist trotz langjähriger Aufklärung notwendig, um Neuerkrankungen zu verringern und bestenfalls ganz zu vermeiden“. Dem schlossen sich der Jugendhilfe- und Gesundheitsausschuss des Kreises mit großer Zustimmung an.

Bildunterschrift: Gisela Köster,(CDU-Fraktion) Stefan Zimmermann (Geschäftsführer Diakonisches Werk im Evangelischen Kirchenkreis Tecklenburg, Doris Gremplinski.(CDU-Fraktion)

© CDU-Kreisverband Steinfurt 2018